Im Fokus: Desktop-Virtualisierung
Beispiel: Einsatz von Spezialsoftware im Unternehmen
Serverkonsolidierung ist en vogue. Viele erfolgreiche Projekte zeigen das und die eingesparten Kosten sprechen für sich.
Was bei Servern geht, ist auch bei Clients möglich. Und so rückt die Desktop-Virtualisierung in den Fokus. Die Ziele sind
nahezu dieselben: Die Kosten für Hard- und Software zu reduzieren und den Aufwand für Administration und Betrieb zu minimieren.
Doch wo lohnt es sich besonders, Desktops zu virtualisieren? Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir verschiedene
Einsatzszenarien getestet und fassen kurz zusammen, wo sich eine Virtualisierungslösung lohnt und wie Sie am besten starten.
Desktop-Virtualisierung hat sich für Anwendungen ausgezahlt, die einem oder mehreren der folgenden Kriterien entsprechen:
- Anwendung wird nicht an allen Arbeitsplätzen benötigt
-
Anwendung wird selten genutzt
-
im Erwerb hohe Lizenzkosten
-
Hauptbenutzer- oder Adminrechte werden benötigt
-
Anwendung ist nicht terminalserverfähig
-
hohe Systemanforderungen
Als Beispiel soll Adobe Acrobat 9 Professional oder Adobe Photoshop CS 2 dienen. Beides sind Anwendungen, die bei
unseren Kunden selten verwendet werden und wenn, dann auch nur von jeweils einem Mitarbeiter. Die Installation auf einem
separaten Desktop oder Notebook ist nicht geeignet, da die Mitarbeiter über verschiedene Niederlassungen verteilt arbeiten
und zwischen diesen pendeln.
Durch Desktop-Virtualisierung soll eine Arbeitsumgebung geschaffen werden, in der die Mitarbeiter von überall Zugriff auf
die benötigten Anwendungen und Daten erhalten. Versuche mittels RDP-Zugriff (Remote Desktop Protocol) auf die virtuelle
Maschine (VM) waren nicht erfolgreich, da bei WAN-Zugriffen die Aktualisierung der Desktopoberfläche langsam und bei Animationen
(z.B. in Webseiten oder anderen multimedialen Elementen) nicht ausreichend war.
VMware nutzt derzeit im Bereich Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ebenfalls noch RDP, hier gibt es Bestrebungen, eine alternative
Lösung aufzubauen. Microsoft bietet aktuell keine adäquate Lösung im VDI-Bereich an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zusammenarbeit
mit Citrix in Zukunft entwickelt. Also bleibt noch das ICA-Protokoll von Citrix.
Xen-sationell! Citrix XenDesktop – Einsatz für Spezialsoftware
Wir haben die Bereitstellung der Desktop-VM mit Citrix XenDesktop realisiert. In der XenDesktop-Umgebung stellen sogenannte Desktopgruppen
Pools von ein oder mehreren VMs mit der jeweiligen Anwendung (Anzahl = gekaufte Lizenzen) bereit. Nur berechtigte Benutzer (Betriebsmatrix,
Betriebsrollen) haben Zugriff auf jeweils ein System aus diesem Pool. Wenn alle Maschinen belegt sind, muss der nächste warten. Damit jeder
auf die Anwendung zugreifen kann, gibt es Sitzungslimits.
Der Zugriff auf die Desktops erfolgt via XenApp Plugin (ehemals Citrix PN Agent). Für Unternehmen, die bereits Citrix XenApp im Einsatz haben,
kann eine nahtlose Integration in die bestehende Citrix Infrastruktur erfolgen. Wer kein XenApp nutzt, installiert einfach das XenApp-Plugin.
Über das Webinterface der XenDesktop-Umgebung erfolgt die Verbindung zu den VMs.
Als zertifizierter Partner stehen wir Ihnen auch bei Ihren Virtualisierungsprojekten zur Seite:
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