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SoftEd Blog – Aktuelle Fach­beiträge rund um die IT

SharePoint

· Beate Lay · Thema: Events, Programmierung, SharePoint, Softwareentwicklung

European SharePoint Conference – Bericht aus Dublin

Vergangene Woche trafen sich über 1.600 SharePoint-Entwickler, Administratoren und Benutzer auf der ESPC 2017 (European SharePoint Conference) in Dublin. Deutschland stellte interessanterweise mit über 200 Teilnehmern die größte Ländergruppe.

Irlands Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Technologie-Zentrum entwickelt. Unternehmen wie Microsoft, Facebook, Google, Amazon, Twitter, LinkedIn haben Dublin zu ihrer europäischen Heimat auserkoren. Viele Firmen haben sich in den Gebieten um die ehemaligen Hafenanlagen angesiedelt, so dass Dublin zu recht den Beinamen “Silicon Docks” trägt. Die Konferenz fand im schicken und hochmodernen Convention Centre – direkt am Ufer des Liffey gelegen – statt.

SharePoint als Team Player

Die Haupterkenntnis der Konferenz ergab sich bereits aus der Langversion des Konferenztitels. Diese wurde vom Programm-Team vorher offenbar gut eingeübt und immer korrekt verwendet: EUROPEAN SHAREPOINT, OFFICE 365 & AZURE CONFERENCE.

Damit sollte auch dem Letzten klar werden, dass SharePoint nicht mehr der EINE Server, mit dem man ALLES erledigen kann, sein soll. Stattdessen spielt SharePoint seine Stärken vor allem im Zusammenspiel mit Office 365 und Azure aus. So wurden zum Beispiel Microsoft PowerApps und Flow ursprünglich für Office 365 entwickelt. In der SharePoint-Welt gelten sie aber als die Nachfolger von InfoPath und SharePoint Designer.

Allen, die SharePoint noch “on premise” und nicht wenigstens “hybrid” verwenden, wurde das Gefühl vermittelt, zur “old school” zu gehören. Christina Wheeler (MVP und Vortragende) entschuldigte sich in ihrer Session mehrfach dafür, den SharePoint Designer auch nur kurz geöffnet zu haben. Microsoft tut alles dafür, die SharePoint-Gemeinde auf den richtigen Weg zu bringen. Tolle neue Schnittstellen, Funktionen und Dienste z.B. im Bereich Machine Learning oder Power BI werden immer zuerst für SharePoint online bzw. Office 365 angeboten. Und vielleicht später auch für hybride oder on premise Umgebungen. Verwiesen wurde in diesem Zusammenhang öfter auf den SharePoint Server 2019, der im Herbst nächsten Jahres ausgeliefert werden soll.

Ziemlich beste Freunde: Microsoft und Google

Bemerkenswert war, wie viele Vortragende direkt vom Microsoft-Stammsitz aus Redmond zur European SharePoint Conference angereist waren. Aber auch der Schulterschluss mit Größen aus der Nicht-Microsoft-Welt wurde immer wieder demonstriert. So begrüßte beispielsweise Vesa Juvonen in seiner Keynote für Entwickler besonders herzlich und mit Umarmung Rob Wormald vom Google Angular Team. Rob Wormald kam mit Angular Elements im Gepäck, die er in seiner eigenen Session vorstellte: war Angular bisher vor allem auf die Erstellung eigenständiger Web-Anwendungen (sogenannter SPAs = Single Page Applications) ausgerichtet, so erleichtern die neuen Angular Elements nun erheblich das Einbauen von Angular-Komponenten in andere Web-Anwendungen.

SharePoint-Entwickler denken da natürlich sofort an das SharePoint-Framework. Microsoft betont zwar schon immer, dass man “modern webparts” und “modern extensions” mit dem JavaScript-Framework seiner Wahl programmieren kann, aber wirklich nahtlos fügte sich da bisher nur React ein. Nun also Angular Elements – und diese sollen sogar noch vor Angular 6 verfügbar sein! Und ich hatte schon befürchtet, nun auch noch React lernen zu müssen.

Worauf sich Entwickler einstellen müssen

Zwei Dinge sind mir auf der European SharePoint Conference erneut klar geworden: 1. Der Gang in die Cloud findet unaufhaltsam statt. 2. Software Entwickler bekommen immer mehr zu tun, müssen sich aber immer mehr und immer schneller mit neuen Technologien auseinandersetzen. Wir werden kaum noch Oberflächen serverseitig programmieren – dafür umso mehr Webdienste (mein Favorit dafür bleibt C#). Für die clientseitige Programmierung kommt kein Entwickler um HTML5 und JavaScript (am besten mit Typescript obendrauf) drum herum, vorzugsweise in Verbindung mit einem Framework der Wahl, und die fällt bei mir eindeutig auf Angular.

Die European SharePoint Conference 2018 wird vom 26.11. bis 29.11.2018 in Kopenhagen stattfinden.

· Anette Geibel · Thema: Allgemein, SharePoint

SharePoint: mehrzeilige Textspalten mit “Änderungen an vorhandenen Text anfügen”

In SharePoint – Listen werden gerne mehrzeilige Textspalten verwendet, um fortlaufende Beschreibungen oder Bemerkungen einzutragen.

Als Beispiel stellen wir uns eine Liste für Hotline-Anfragen vor, in der zu den Anfragen Lösungsversuche dokumentiert werden sollen. Die Einträge sollen in der Spalte nicht mehr editierbar sein, es sollen nur zusätzliche Bemerkungen in die Spalte eingetragen werden.

  • Voraussetzung dafür ist, dass für die Hotline-Anfragen die Versionierung eingeschaltet ist.
  • Dann kann für eine Spalte vom Typ “mehrere Textzeilen” in den Spalteneinstellungen die Option “Änderungen an vorhandenen Text anfügen” aktiviert werden.

Multiline

  • Anschließend werden die Texte in dieser Spalte immer mit Autor und Zeitpunkt versehen angezeigt und können nicht editiert werden, es kann nur neuer Text hinzugefügt werden.

Multiline3

Spalte “History” mit mehreren ergänzenden Einträgen nach Einstellung “an vorhandenen Text anfügen”.

· Anette Geibel · Thema: SharePoint

So filtern Sie SharePoint Listen mit dem HTML-Form-Webpart!

In SharePoint Servern gibt es Filterwebparts, mit denen der Nutzer die angezeigten Inhalte einer Liste oder Dokumentbibliothek filtern kann. So kann man einen Textfilterwebpart über eine Liste setzen und mit Hilfe des SharePoint Designers einen Filterparameter erstellen, der die Liste mit dem Vergleichsoperator enthält filtert.

Was aber, wenn Sie Sharepoint Foundation im Einsatz haben? Keine Bange. Hier hilft Ihnen der HTML-Formular-Webpart als Ersatz für den Textfilter-Webpart. Weiterlesen