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SoftEd Blog – Aktuelle Fach­beiträge rund um die IT

· · Thema: Fachartikel, SQL Server

10-minutes talk: Hochverfügbarkeit und Performance für SQL Profis

Wer kennt das Problem nicht? Auf dem Testsystem funktionierte die Applikation schnell und einwandfrei. Doch ausgerollt sind die Benutzer mit der Performance unzufrieden.
Wie das kommt und was hilft, dazu haben wir uns mit Thomas Pfeiffer, unserem Datenbankspezialisten, zum 10 Minuten Talk in der Caféteria verabredet.

Hallo Thomas, Hochverfügbarkeit und Performanceprobleme – das sind derzeit wohl die Themen, die dich umtreiben?

Thomas Pfeiffer: Definitiv! Entweder ist beim Kunden die Serverinfrastruktur unheimlich ausgelastet oder die Client Applikation hat massive Probleme.
Man muss sich das vorstellen wie bei der Feuerwehr: Sie wird gerufen, wenn es brennt. Wir werden gerufen, wenn nix mehr geht. Oder, wenn plötzlich Verfügbarkeiten definiert und eingehalten werden müssen.

Warum gerade jetzt?

Thomas Pfeiffer: Performanceoptimierung ist schon immer ein Riesenthema in der ganzen Datenbankgeschichte. Jetzt nehmen die Anfragen aber rasant zu. Und der Grund ist einfach, dass immer mehr Entwickler bei der Erstellung von Applikationen auf ORMs, also objektrelationale Mapper setzen. Die .NET-Entwickler nutzen dafür beispielsweise das Entity Framework, die Java-Leute nutzen Hibernate. Der Vorteil der ganzen Sache ist, dass mit den Tools Befehle einfach in Richtung Datenbank generiert werden können. Das spart Zeit und ist natürlich zunächst einfacher. Einen Haken hat die ganze Sache allerdings: Je generischer der entwickelte Code ist, desto weniger optimiert ist er für das jeweilige Datenbanksystem.

Und dann kommst du auf den Plan?

Thomas Pfeiffer: Genau. Denn jetzt kommen die Kunden zu uns, die diese entwickelten Applikationen nutzen, sich ärgern, dass sie so langsam gehen und massiv mit Performanceproblemen zu kämpfen haben.
Wir untersuchen, woran es liegt. Sprich, wir schauen, wie die Anwendung auf die Datenbank zugreift und was sie dort tut. Da arbeiten wir dann eng mit den Entwicklern zusammen.
Wir analysieren außerdem die Infrastrukturgegebenheiten, schauen uns Storage, Netzwerk und Server an. Letztlich versuchen wir, eine schnellere Applikation oder einen weniger belasteten Server zu erzielen. Das macht die Anwender zufrieden und spart manchmal in Hinblick auf die Server Lizenzkosten.

Attacken mit Erpressersoftware breiten sich weltweit aus. Ist mein Datenbanksystem davor sicher?

Thomas Pfeiffer: Nehmen wir die Ransomware Angriffe, so betreffen sie derzeit nicht direkt die Datenbanksysteme. Was häufiger vorkommt, ist ein Storage-Ausfall oder auch korrupte Daten. Hier herrscht häufig der Irrglauben, dass die Wiederherstellung mit wenig Aufwand und mit null Datenverlust geschieht. Dem ist bei weitem nicht so. Da werden wir häufig gerufen.

Um das System hochverfügbar zu gestalten? Wie geht ihr da vor?

Thomas Pfeiffer: Der erste Punkt ist am schnellsten gesagt, aber am schwersten umzusetzen: Definiere deine Anforderungen. Hier ist häufig viel Reibungsverlust, aber ohne dem geht es nicht. Danach werden die Anforderungen mit den bestehenden Lizenzen bzw. dem Budget vereint, um eine Architektur zusammenzustellen. Unser Ziel ist dabei, die Architektur so aufzubauen, dass sie von den IT-Mitarbeitern des Kunden selbst gewartet werden kann. Also Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür sind wir da.

SQL Server Beratung bei SoftEd

Unsere Leistungen für kontinuierliche Performance und Stabilität Ihrer SQL Server:

  • Bereitstellung und Verwaltung von Datenbanken
  • Administration und Hochverfügbarkeit
  • Migration und Datenkonsolidierung
  • Überwachung und Analyse bestehender Infrastrukturen und Performance-Engpässe
  • Erarbeitung und Umsetzung von Performanceoptimierungsmaßnahmen

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