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Save the jungle – Die SoftEd Sommer Spendenaktion 1
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Save the jungle – Die SoftEd Sommer Spendenaktion

Die SoftEd Sommer Spendenaktion zugunsten des NABU Regenwaldprojekts. In einer Woche wurden über 600 € über eine nachhaltige Azure Anwendung gesammelt.

„Save the Jungle“ – Unter diesem Motto hat SoftEd eine Spendenaktion zugunsten des NABU Regenwaldprojekts ins Leben gerufen. Mitarbeiter, Kunden und Freunde kaufen ein Stück virtuellen Regenwald und SoftEd erhöht jede Spende um 5 €. Der komplette Betrag geht an den NABU für den Schutz der Wildkaffeewälder in Äthiopien und den Schutz des Regenwalds auf Sumatra. Der Teamgedanke war zentral bei der Entwicklung des SoftEd Spendenspiels. Innerhalb kurzer Zeit wurden über 600 € gesammelt. Wir haben uns mit Mathias Täubrich, Geschäftsführer von SoftEd Systems über Umweltschutz und Nachhaltigkeit unterhalten.

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Ihr habt als IT-Unternehmen eine Spendenaktion zugunsten des NABU Regenwaldprojekts ins Leben gerufen. Wie kam es dazu?

Wir wurden dieses Jahr gefragt, ob wir als Partner den BMPK Kongress unterstützen. Rund um die Themen ITIL, DevOps, Scrum & Co. geht es dort um quasi lebenswichtige Best Practices für die IT von Morgen. Der ausschlaggebende Punkt war, dass der Kongress unter dem Motto: Welcome to the Jungle stattfand. Ein Motto, dass wir schon vor über 20 Jahren für unseren ersten Messeauftritt bei einer IT-Messe in Dresden genutzt haben. Willkommen im IT-Dschungel. Alte Erinnerungen kamen auf. Unser Dschungelkrieger – eine über 2 Meter hohe Holzfigur – stand startklar im Trainingscenter. Wir waren voller Enthusiasmus. Eine Veranstaltung, die unser Messemotto aus den 90igern aufgreift und in den Zeiten von Klimawechsel und Umweltzerstörung stattfindet – Da sind wir gern dabei!

Was habt ihr gemacht?

Wir haben ein Spendenspiel entwickelt in Form eines Puzzles. So, wie man ein Feld oder Ackerland aufteilt, haben wir den Regenwald digital aufgeteilt. Jeder kann ein Stück digitalen Regenwald kaufen und ihn nach und nach zum Leben erwecken. Jedes Regenwald-Puzzlestück ist mit einer Spende versehen, die SoftEd jeweils um 5 € erhöht.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen die Spende mit einem Puzzle zu verbinden?

SoftEd ist ein IT-Unternehmen. Wir wollten an einer guten Idee arbeiten, gleichzeitig aber schauen, wie man, mit modernen Azure Technologien an einem Tag eine schnelle Lösung entwickeln kann. Und wir wollten Teamspirit schaffen. Denn Klimaschutz geht nur im Teamwork.

Die Spenden, die ihr einnehmt, gehen komplett an den NABU (Naturschutzbund für Deutschland e.V.) für dessen Regenwaldprojekt. Warum der NABU? Gibt es eine persönliche Geschichte dazu?

Save the jungle – Das Motto haben wir auf den Regenwald übertragen. Wir wussten, wir wollen uns dafür engagieren. Die Frage war, welche Organisation passt am besten zu uns. Zufällig hat sich meine Frau zu einer Mitgliedschaft im NABU entschlossen. Blättert man im Mitgliedermagazin, so wirkt z.B. die Wahl zum Vogel des Jahres recht sympathisch. Nicht so plakativ, sondern echt.
Der NABU hat zwei Projekte, die mit Spenden unterstützt werden. Zum einen werden die Mittel für den Schutz der Wildkaffeewälder in Äthiopien eingesetzt, zum anderen für den Schutz des Regenwalds auf Sumatra.

Was wäre der größte Erfolg der Aktion?

Bisher kann ich nur sagen, ich bin selbst überrascht, dass die Leute, denen ich das Spendenspiel zeige die Idee annehmen und mitmachen. Auf der Konferenz und unter Mitarbeitern und Freunden haben wir fast alle Felder verkauft, sodass wir bald noch eine zweite Runde starten. Das ist ein schöner Start.

Wie umweltbewusst lebst du selbst?

Die Firmenfarbe von SoftEd ist grün. Da liegt es auf der Hand, dass wir eine gewisse Achtsamkeit für unsere Umwelt an den Tag legen müssen. Von Anfang an gab es in all unseren Trainingscentern Mehrweggeschirr und wo es möglich ist, Wasserspender. Auf Einwegflaschen wird bei uns ebenfalls verzichtet. Wir hatten von Anfang an den Traum eines papierlosen Büros. Auf Kopierer wollten wir immer verzichten. Denn alles, was gespeichert ist, liegt digital vor. An anderen Stellen sind wir leider noch nicht so weit gekommen.
Der nächste Schritt ist jetzt die Umstellung unserer Papierzertifikate, die jeder nach dem erfolgreichen Abschluss eines IT-Trainings erhält, auf eine digitale Variante. Das hat für die Teilnehmer den Vorteil, dass sie ihr Zertifikat gleich in ihre Dokumente einfügen können. Damit kommen wir dem papierlosen Büro wieder einen Schritt näher.

Hat sich dein eigener Lifestyle seit der Regelwaldaktion verändert?

Ich lebe definitiv weit weg von perfekt. Ich bin kein Öko-Papst und nicht über Nacht ein Weltretter geworden. Aber ich lebe bewusster. Wir nutzen zum Beispiel Trinkhalme aus Glas – ein kleiner Schritt. Wir geben uns Mühe.

Du bist Geschäftsführer eines IT-Unternehmens. Worin sehen Sie die Verbindung zwischen Ihrer Branche und dem Thema Nachhaltigkeit?

Eines müssen wir voranstellen: SoftEd ist ein Wirtschaftsunternehmen. Wir haben keinen politischen Auftrag und wir wollen niemanden missionieren. Wir wollen mit Technologie leben, Abläufe verbessern und das Leben durch Technologie einfacher gestalten. Wenn wir es dabei schaffen, dass unsere Kunden und wir nachhaltiger werden, dann freut mich das!

So eine Aktion ist immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ähnlich einer Flugreise, wo man schon beim Ticketkauf die CO²-Emissionen kompensieren kann. Letztlich zerstört man aber dennoch die Umwelt. Gibt es bei SoftEd neben der Aktion noch weitere Bemühungen, Klimaschutz aktiv voranzutreiben, ressourcensparend zu arbeiten und die Umwelt durch nachhaltige Strukturen längerfristig zu schützen?

Vielleicht ein Beispiel: Mitarbeitern bieten wir bei SoftEd eine Bahncard an. Ich selbst nutze sie regelmäßig. Früher bin ich für Meetings schnell mal nach München geflogen. Früh hin, abends zurück. Das hat sich gewandelt. Die Meetings führen wir jetzt digital durch und wenn wirklich ein Vor-Ort-Gespräch geplant ist, nutze ich die Bahn. Das sorgt auch für Freiheiten. Ich kann im Zug arbeiten und so die Zeit viel besser nutzen. Bei unseren Trainings ist das nicht immer machbar. Ich kann von meinen Trainern nicht verlangen, dass sie sich nach einem 5-Tage-Training noch Freitagabend in den Zug setzen und 5 Stunden von Frankfurt nach Dresden fahren. Aber wo die Möglichkeit besteht, sollte man sie nutzen. Bewusst ist besser.

Was wäre dein Wunsch für die Zukunft?

Dass man sich einfach bewusst ist, welche Dinge langfristig welche Auswirkungen haben und dass wir uns alle um nachhaltige Lösungen bemühen. Das gilt ebenso für die Umwelt. Wenn man grundlegende Zusammenhänge nicht beachtet, dann gibt es z.B. irgendwann keine Nashörner mehr. Und das wäre echt schade.

Jetzt informieren: SoftEd Spendenspiel “Save the jungle”

Das Interview führte Ulrike Nitzsche.

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