Scrum it – So geht der Einstieg ins agile Arbeiten. Los geht’s!

Wie die Zeit rennt! Höre ich den Satz, muss ich mit den Augen rollen. Doch tatsächlich, die Welt entwickelt sich im rasanten Galopp. Innovations- und Produktlebenszyklen werden immer kürzer. Schnell da und noch schneller wieder weg. Wir sind mit einem ständigen Erneuerungsprozess konfrontiert mit immer neuen Sicherheitsbedrohungen und wachsenden Mobilitätsanforderungen. Das Hier und jetzt ist fragil. Die Zukunft unberechenbar. 

Wenn alles flüchtiger wird, müssen wir flexibler werden. Die Strukturen und die ganze Organisation meines Unternehmens müssen auf Veränderung, auf Change, ausgelegt sein. Das geht natürlich nur, wenn wir agiler sind und agil denken. 

Scrum ist momentan das populärste Framework für agiles Arbeiten im Team. Im Kern geht es darum, ein Mindset zu etablieren, wie Individuen zusammen als Team flexibel, kreativ und produktiv an immer komplexer werdenden Aufgaben arbeiten können. Höchste Zeit für ein paar Fragen an unseren Scrum Trainer Christian Rebel. 

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Im Gespräch mit Scrum Trainer Christian Rebel

Was macht Scrum aus und warum nützt es gerade jetzt?

Scrum trifft genau den Zahn der Zeit, denn es ist für jede Art von Entwicklung geeignet, nicht mehr nur in der Softwareentwicklung, in der es einst entstanden ist. Das macht Scrum einzigartig zwischen all den agilen Methoden. Scrum ist ein Framework, das dabei hilft agiler zu arbeiten und zu denken. Es gibt relativ wenig vor, sondern stellt einen Rahmen für das Miteinander von Menschen bereit. Das funktioniert sehr gut, denn man kann Scrum schnell anwenden und erste Erfolge erzielen.  
Als 2001 eine Gruppe Softwareentwickler um Jeff Sutherland und Ken Schwaber das Agile Manifest formulierten, hatte keiner eine Pandemie auf dem Schirm. Und ganz sicher nicht, dass sich durch Corona die Art zu arbeiten weltweit in kürzester Zeit verändern würde. Vor Corona und Homeoffice fehlte oft noch der Bogen, warum agiles Arbeiten konkret helfen könnte. Jetzt ist das Thema brandaktuell. Meine Empfehlung lautet daher: einfach loslegen. 

Einfach loslegen?

Ja, wenn wir agiles Arbeiten, Scrum und modernes Produkt- und Projektmanagement zu Ende denken, hat es uns auf viele der nun gefragten Themen vorbereitet. Agile Teams lernen sehr schnell durch Erfahrungen. Sie organisieren sich selbst, sind lösungsorientiert und reflektieren ständig, was gut lief und was beim nächsten Entwicklungsschritt besser gemacht werden sollte. Damit können ganz andere Geschwindigkeiten in der Entwicklung an den Tag gelegt werden.

Wie fange ich am besten an? 

Unter scrum.org gibt es den Scrum Guide zum kostenlosen Download. Schmale 13 Seiten umfasst er im Original, die sehr gute deutsche Übersetzung ist nicht viel länger. Die schafft man zu lesen. Oder Sie lassen sich das Wichtigste anschaulich mit Beispielen innerhalb einer Stunde in unserem Coffeebreak Webinar erzählen. Dort bekommen Sie ein Grundverständnis davon, was Scrum für Rollen, Events, Artefakte vorsieht und können schauen, wo es für Sie passt. Und ich bin mir sicher, jeder hat danach eine Idee, wo sich Scrum im eigenen Umfeld einsetzen lässt. 

Der Scrum Guide sagt, „Scrum is lightweight, simple to understand, and difficult to master“. Einfach loslegen ist da sicherlich zu einfach gesagt. 

Das ist tatsächlich so. Hat man einmal einen ersten Überblick gewonnen und will loslegen, überrascht dann doch die Komplexität der vielen Möglichkeiten in der Praxis.  In unserem 3-tägigen Workshop geht es daher nicht nur darum, die Grundlagen von Scrum zu vermitteln, sondern vor allem darum zu schauen, was das in der Praxis tatsächlich bedeutet. Wir zeigen, was sich bewährt hat und geben Tipps, wie sich Scrum ausgestalten lässt. 

Ich habe an deinem Workshop teilgenommen und habe tatsächlich mal wieder Lego gebaut… 

Ja, das Scrum Framework lernt man am besten, wenn man spielerisch damit umgeht. Und Scrum macht tatsächlich Spaß, sowohl bei uns im Spiel als auch im täglichen Miteinander. Natürlich gibt es im Workshop auch viel theoretisches Wissen, denn wir bereiten auf die Prüfungen von scrum.org vor. Aber es gibt eben auch viel Praktisches, Überraschendes und jede Menge Erkenntnisse. Wir nehmen uns für alle Fragen viel Zeit. Antworten gibt es nicht nur von uns zertifizierten Scrum Mastern, die den Workshop durchführen, sondern auch von den anderen Teilnehmern. Denn außer in den Prüfungen geht es bei Scrum gar nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern darum, welche Erfahrungen andere in konkreten Situationen gemacht haben und wie wir diese Erfahrungen für uns gewinnbringend einsetzen. 

Los geht’s!

Die Ausbildung zum Scrum Master und Product Owner gibt es ab sofort bei SoftEd. Weitere Infos & Buchung  

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