SoftEd NetNight Inspiration 26: volle Reihen, starke Themen, beste Gespräche

Eigentlich ist es immer so: Man merkt schon in den ersten Minuten, dass es ein guter Abend wird. So war es auch bei der SoftEd NetNight Inspiration 26.

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mit A.R Penck und der Kunsthalle in Dresden eine tolle Location, viele bekannte Gesichter, neue Kontakte, volle Reihen, intensive Gespräche und ein Programm, das die Themen auf die Bühne brachte, die IT-Verantwortliche derzeit beschäftigen. Kurz: Das war eine NetNight, wie wir sie uns wünschen.

Schon vor dem offiziellen Start lag diese besondere Mischung in der Luft, die unsere NetNight seit Jahren ausmacht: Wiedersehen, Erwartung, Neugier, erste Fachgespräche noch mit Kaffee in der Hand – und die angenehme Gewissheit, dass es in den nächsten Stunden nicht nur um Folien, sondern um Begegnungen, Ideen, Tipps, Denkanstöße und Dinge zum sofort starten gehen wird.

Eröffnet wurde der Abend – nach fast 30 Ausgaben kann man schon sagen: traditionell – von Mathias Täubrich, der auch diese NetNight als Gastgeber auf die Bühne brachte. 

The State of AI: Staunen, lernen, nicken – und manchmal kurz schlucken

Mit besonderer Spannung erwartet wurde auch in diesem Jahr die Keynote von Stephan Schlegel.

Sein Thema:

„The State of AI – Was heute geht und morgen möglich wird“

Und ja – der Raum war entsprechend voll. Stephan nahm das Publikum mit in eine Welt, die fasziniert, beschleunigt, inspiriert und an manchen Stellen auch durchaus verunsichert. Es ging um Möglichkeiten, die noch vor kurzer Zeit wie Zukunft klangen und heute schon erstaunlich konkret geworden sind. Um Werkzeuge, Entwicklungen und Perspektiven, die zum Staunen bringen. Aber auch um Fragen, die nicht nur Begeisterung auslösen, sondern ebenso Nachdenklichkeit.

Es gab in seiner Session vieles gleichzeitig: Lernen, Überraschung, Zustimmung, Kopfschütteln, Nicken – und vielleicht hier und da auch einen kurzen Moment des Fürchtens. Die Mischung war es, weil sie nicht nur zeigte, was technologisch geht, sondern auch, was das für uns bedeutet.

Dass der AI Track insgesamt der bestbesuchte des Tages war, passt ins Bild. Das Thema ist angekommen – und zwar nicht mehr nur als Trend, sondern als konkrete Aufgabe. 

Nicht nur über KI reden – KI machen

Besonders spannend war deshalb auch der praktische Blick auf die Erstellung von AI-Assistenten und die Präsentation eines eigenen RAG-Systems. Denn irgendwann reicht es nicht mehr, über Potenziale zu sprechen. Dann kommt der Punkt, an dem man Dinge ausprobiert, baut, testet und in den eigenen Alltag überführt.

Genau das machte diesen Teil so spannend: KI wurde nicht abstrakt erklärt, sondern anfassbar gemacht.

 

Hier mal direkt die Frage: 
Haben Sie Ihren ersten Assistenten inzwischen schon fertig?

KI braucht nicht nur Tempo, sondern auch Sicherheit

Wo KI produktiv genutzt wird, stellt sich zwangsläufig auch die Frage nach Sicherheit, Verantwortlichkeit und Kompetenz. Wie kann AI sinnvoll eingesetzt werden? Wo liegen Risiken? Und was braucht es, damit aus Begeisterung belastbare Nutzung wird?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich Susann und Pascal. Ihr Beitrag zeigte, worauf Unternehmen achten sollten, wenn KI nicht nur experimentell, sondern strukturiert und sicher eingesetzt werden soll. Mit dabei: der wichtige Verweis auf den KI-Führerschein – ein Thema, das in den kommenden Monaten für viele Organisationen noch deutlich relevanter werden dürfte.

Cybersecurity bleibt auf der Prioritätenliste ganz oben

Neben AI war auch sofort spürbar: Cybersecurity bleibt ein Thema, das niemand auf die leichte Schulter nehmen kann.

Gerade mit Blick auf NIS-2 ist die Phase des grundsätzlichen Informierens vielerorts vorbei. Jetzt geht es um konkrete Umsetzung. Um Prioritäten. Um Verantwortlichkeiten. Um die Frage, wie regulatorische Anforderungen in die Praxis kommen.

René und Andreas lieferten dazu wichtige Impulse und praktische Hinweise für genau diesen nächsten Schritt. Nicht theoretisch, sondern so, wie man es auf einer Veranstaltung wie der NetNight braucht: nah an den realen Herausforderungen in Unternehmen.

Ein weiteres Thema, das derzeit mit guten Gründen viel diskutiert wird, ist die Digitale Souveränität. Viel geschrieben wird darüber, viel gefordert auch – aber was heißt das eigentlich konkret, wenn man das Thema aus der Sicherheits- und IT-Perspektive betrachtet?

Thomas gab darauf einen fundierten Blick als Security-Spezialist. Klar, relevant und mit genau der Differenzierung, die diesem Thema guttut.

Dann wurde es heikel: Live Hacking mit Ulf

Und dann kam der Moment, an dem man im Raum merkt: Jetzt wird es sehr konkret.

Ulf zeigte beim Live Hacking, wie Sicherheitslücken nicht nur theoretisch aussehen, sondern in der Praxis wirken. Das ist jedes Mal eindrücklich. Denn nichts schärft den Blick für IT-Sicherheit so sehr wie eine Demonstration, die sichtbar macht, wie schnell Schwachstellen ausgenutzt werden können.

Lehrreich, direkt und mit genau dem richtigen Maß an Unbehagen, das man bei so einem Thema ruhig mit nach Hause nehmen darf.

Modern Workplace: auf der Agenda – und entsprechend gut besucht

Natürlich war auch der Bereich Modern Workplace stark gefragt. Kein Wunder: Viele der Themen stehen bei IT-Pros aktuell ganz oben auf der Agenda.

Gefragt sind derzeit vor allem Orientierung, belastbare Fahrpläne und realistische Roadmaps: Was ist relevant? Was kommt als Nächstes? Wo lohnt es sich, genauer hinzuschauen? Und wie bringt man all das in einen sinnvollen Umsetzungsplan?

Antworten und Einblicke dazu lieferte das SoftEd MWP Team mit Henrik, Richard und René. Praxisnah, strukturiert und mit einem guten Gespür für die Fragen, die Unternehmen derzeit tatsächlich beschäftigen.

Zum Abschluss: Warum am Ende doch immer Menschen den Unterschied machen

Ein besonders schöner Schlusspunkt des Tages war die Abschlusskeynote von Dr. Peter Dern:

 „KI macht Pläne smarter – aber Menschen machen Ergebnisse: Die Psychologie erfolgreicher IT-Umsetzung“

Peter Dern zeigte auf ebenso unterhaltsame wie kluge Weise, welche psychologischen Denkfehler hinter vielen typischen Stolperstellen in IT-Projekten stecken: bei Terminen, bei Scope-Fragen, bei Entscheidungen, bei Erwartungen. Und vor allem: was man dagegen tun kann.

 

Das war ein passender Abschluss für einen Tag, an dem viel über Technologien gesprochen wurde. Denn so nützlich Tools, Systeme und KI auch sind – umgesetzt wird am Ende immer noch von Menschen. Und ob Vorhaben gelingen, entscheidet sich oft weniger an der Idee als an Kommunikation, Wahrnehmung und Verhalten.

Eine starke Keynote. Und eine, die sicher noch länger nachwirkt.

Was bleibt

Was von der SoftEd NetNight Inspiration 26 bleibt?

  • Viele Eindrücke. Viele Bilder. Viele gute Gespräche.
  • Ein AI Track mit riesigem Interesse.
  • Sessions, die Orientierung gegeben haben.
  • Themen, die relevant waren.
  • Und ein Abend, der wieder einmal gezeigt hat, wie wertvoll der persönliche Austausch ist.

Das ist gestern wieder gelungen.

Danke!

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, an unsere Speaker, an alle Mitwirkenden und an das Team hinter den Kulissen, das diese NetNight möglich gemacht hat.

Danke für Ihr Interesse, Ihre Zeit, Ihre Fragen, Ihr Feedback und die vielen guten Gespräche.

Bis zur nächsten SoftEd NetNight!

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